Brückenschlag der Kulturen: Israelische Künstlerin stellt im MGH aus
5.12.2010
Die
Werke der jüdischen Künstlerin Hasida Landau sind derzeit im Rahmen
einer Wanderausstellung in Deutschland und vom 5. Dezember 2010 bis
15. Januar 2011 auch im Gemeindesaal der Ev. Kirchengemeinde
Bergisch Gladbach zu sehen.
Die
Stadt Bergisch Gladbach hat sich mit dem Ratsbeschluss zur
Städtepartnerschaft mit Beit Jala zu dem Anliegen des Brückenbaus im
Nahen Osten bekannt. Auch das Mehrgenerationenhaus Bergisch Gladbach
(Trägerschaft: Evangelische Kirchengemeinde BGL) beteiligt sich mit
dieser Ausstellung an der Städtepartnerschaft und ist stolz, dass
der Initiator und Leiter der Abrahams Herberge in Beit Jala, Pfarrer
Jadallah Shihadeh, für die Eröffnung gewonnen werden konnte.
Die
Ausstellung hat Symbolwert: die im Kibbuz Schluchoth in Israel
lebende Künstlerin wählte die Abrahams-Herberge in Palästina bewusst
als Ausstellungsort, um ihren Respekt und die Hoffnung auf Frieden
zwischen den abrahamitischen Religionen zum Ausdruck zu bringen:
„Ich bewundere den Mut der Abrahams Herberge Beit Jala, auch unter
schwierigen Bedingungen an Brücken zum Frieden zwischen Juden,
Christen und Muslimen, zwischen Menschen in Palästina und Israel zu
bauen.“
Der
Brückenschlag wurde in der Eröffnungsfeier durch einen besonderen
musikalischen Beitrag der jüdischen Sängerin und Komponistin Eliane Schönmann-Delmar abgerundet. Sie wird in Begleitung der
Kirchenmusikerin Susanne Rohland-Stahlke ein Friedenslied in
arabischer Sprache präsentieren.
Lesen Sie den Ausstellungsbericht
"Bilder zur hebräischen Bibel" auf
www.kirche-koeln.de
Einige Bilder von der
Ausstellungseröffnung am 5. Dezember 2010:



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